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Bewerbungsvideo Aktuelles Sportstudio von Björn Beren 2011
Man höre und staune. Schon wieder gibt es eine Studie, die zeigt, dass Kindern systematisch die Räume zum ungehinderten Lernen und zum freien Entfalten aberkannt werden. Kinderspielplätze, die vorrangig nach Sicherheitsvorschriften genormt sind, sind zu weich gepolstert, wenig phantasievoll und gänzlich anspruchslos gestaltet. Herausforderungen jenseits des Zauns von Schutzmaßnahmen enden dann fast unweigerlich in Bruchlandungen oder werden aus Ängstlichkeit gar nicht erst wahrgenommen.

Zum Glück besitzen Kinder  die bewundernswerte Fähigkeit der Kooperation, um Erwachsene nicht zu enttäuschen. Da Kinder per se lernen wollen, finden sie auch immer Auswege und Ausstiege aus den unangemessenen, z. T. geradezu absurd gestalteten “Hochsicherheitstrakten”, um eigene, kindgemäße Erfahrungen machen zu können. Ich denke dabei an die dreijährige Nina, die sich mit Eimerchen und Schäufelchen auf den Weg zum Spielplatz in unserem neuen Baugebiet gemacht hat, um die kratzigen Holzschnitzel wegzuräumen.

Lernen geht eben nicht nach Norm und Vorschrift. Kindliches Lernen geht anders, wie Remo Largo nicht müde wird zu betonen. Jedes Kind lernt auf seine einzigartige Weise und jedes Kind kann die in ihm angelegten Fähigkeiten ausbilden, wenn es die richtigen Rahmenbedingungen erhält. Mit richtigen Rahmenbedingungen meine ich nicht Klassenzimmer, deren Fenster sich nicht öffnen lassen. Nicht Eltern, die den Lernstoff ihres Kindes aus dem Effeff  hersagen können. Nicht Lehrkräfte, die Lernerfolg mit der planmäßigen Erfüllung von Lernkontrollen gleichsetzen. Nicht Schulpsychologen, die hinter jeder kindlichen Rauferei Gewaltpotential wittern. Nicht die Sonntagsreden der Bildungspolitiker.

Wir wissen es längst: Weiterlesen »

Talk about your favourite song

SONGS & POETRY

Es ist gar nicht so einfach, für große Lerngruppen Präsentationsformen zu finden, bei denen sich nicht schnell Langeweile breit macht. Warum nicht da ansetzen, wo das Herz der jungen Menschen schlägt, nämlich bei der Musik, die sie beschäftigt und die sie mögen.

Diese Übung in Präsentationstechniken mittels Popmusik (im weitesten Sinne) ist immer bei Schülern (und der Lehrerin) beliebt: Die Schüler üben sich in der Wortschatzarbeit und im Umgang mit schwierigen Texten und lassen Aversionen gegen die Beschäftigung mit lyrischen Texten erst gar nicht aufkommen.


Iris by Jasmina Toh

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Kinder sind unverwechselbar einzigartig.

In seinem unlängst erschienenen Band  “Schülerjahre. Wie Kinder besser lernen” legt Remo  Largo im Gespräch mit dem Journalisten M. Beglinger seine Schlussfolgerungen aus seinen langjährigen Studien über Baby- und Kinderjahre für den Schulalltag dar. Das Buch überzeugt vor allen Dingen, weil es dem Verfasser gelingt, entwicklungspsychologische Erkenntnisse auf die Schule zu beziehen und daraus einen Katalog an Forderungen für eine kindgerechte Schuleabzuleiten. Jedes Kapitel endet mit einer Zusammenfassung unter dem Stichwort: “Das Wichtigste für die Schule”. Elternhaus, Schule, Gesellschaft können und sollen Anregung geben,die dem Kind helfen, seine Potenziale auszuschöpfen. Nicht mehr und nicht weniger.

Kinder entwickeln sich aus sich selbst.

Dem Buch vorangestellt ist ein Zitat des französischen PhilosophenMichel de Montaigne, das auch Remo Largos Fazit sein könnte: “Empfindungsweise und Seelenstärke der Menschen sind verschieden. Man muss sie daher ihrer Wesensart gemäß auf verschiedenen Wegen zu ihrem Besten führen.Remo Largo erklärt, dass das Entwicklungsalter der Dreizehnjährigen um mindestens sechs Jahre variiert und die Unterschiede bis zur Oberstufe noch einmal deutlich zunehmen.

Eltern und Lehrer haben nur geringen Einfluss darauf, was ein Kind verinnerlicht.

Unterstützung heißt für Largo daher in erster Linie warten und sich zurücknehmen können. Wir können ein Kind noch so lange antreiben und üben lassen, eine Fähigkeit oder ein Verständnis stellt sich erst dann ein, wenn ein Kind in seiner Entwicklung so weit ist.”

Das Buch ist besonders geeignet Weiterlesen »

The girl effect: What if the solution was a girl?

Der Mädchen-Effekt — Bildung für Mädchen und Frauen

Schreiben in der SchuleSie haben ein Kreuz unter der Brücke anfertigen lassen – extra für ihn. Die ungünstige Witterung hat es mit der Zeit leicht vermodern lassen, doch das goldene Messingschild in der Kreuzmitte ist auch nach 4 Jahren immer noch gut zu lesen. Draußen regnet es in Strömen und ein heftiger Meerwind peitscht,…

“Polizeirevier Weißenfeld”

Eine Kurzgeschichte von Silas Hepke (11. Klasse)

Am Rande eines kleinen Dorfes, das nur von Tieren bewohnt war, wohnte in einem abseits gelegenen, kleinen Haus ein Schwein namens Henry. Da Henry erst seit wenigen Wochen in diesem Dorf lebte, hatte er noch nicht besonders viele Kontakte knüpfen können, was zur Folge hatte, dass er die Abende meist allein vor dem Fernseher verbrachte, sich langweilte…

“Henry in Nöten”

Eine Geschichte nach Bildern von Andreas Lenz (11. Klasse)


Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 10. Dezember 1948

 

Die Erklärung der Menschenrechte durch Eleanor Roosevelt


Wenn Schüler die Inhalte, Ziele und Kompetenzen einer Lernsequenz kennen und für sich selbst annehmen, weil es sich lohnt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Lernen von Erfolg gekrönt wird, denn es ist einfacher für sie, den Lernprozess aktiv mitzugestalten.

Kompetenzraster und Meisterschaft

Metakognitives Lernen, z. B.  mittels Portfolio, Lerntagebuch oder Kompetenzraster, auch Rubriks genannt, bietet geeignete Instrumentarien,  individuelle Lernprozesse und Lernergebnisse transparent zu machen. Sie können zur Diagnostik am Beginn und am Ende einer Unterrichtsreihe oder als Planungsgrundlage einer Lerneinheit dienen, um das Lernen aus Lehrer- und Schülersicht erfolgsintelligenter zu gestalten.

Skeptiker des kompetenzorientierten Lehrens und Lernens verschenken schlicht das  Potential des beobachtenden Lernens und vergessen dabei, dass es in der musikalischen, sportlichen und handwerklich-technischen Ausbildung seit jeher Gang und Gäbe ist, sich mit Fragen des adäquaten Lernens zu befassen: Wie muss ich die Finger setzen, um die Tonleiter zu spielen, wie Arme und Beine positionieren, um den Ball zu schmettern, wie das Sägeblatt anlegen für die passgenaue Gärung?

Soll ein Lernprozess für Schüler transparent zielerreichend verlaufen, wird er von folgenden Fragen bestimmt: Weiterlesen »

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